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Einige augenfällige Details unterscheiden den Marktplatz, der auf die Wand der Raumecke gemalt wurde, von seinem steinernen Vorbild. So ist in der Mitte des Kunstwerkes noch jener Springbrunnen zu sehen, der in der Realität längst der Neugestaltungen gewichen ist. Auch der Pavillon, der einst zwischen Bäumen anstelle des heutigen Paul-Wunderlich-Hauses stand, ist noch auf dem Bild erkennbar. All diese Dinge kann der Betrachter bequem von einer hölzernen Bank aus ansehen, die ebenfalls aus vergangenen Zeiten stammt – die ehemalige Bank aus einer Berliner S – Bahn ist heute die Wartebank einer fiktiven Bushaltestelle im Wohnbereich II der Villa Motz der Vivatas.
„Es ist ein Angebot an unseren dementen Bewohner, die in der Vergangenheit leben. Hier können sie den Eindruck gewinnen, wie früher auf den Bus zu warten.“, erklärt Geschäftsführer Klaus Berger. Viele dieser Menschen hätten nämlich die Tendenz, noch Dinge erledigen zu wollen – nach neuer Erkenntnis sei es besser, diesem Drang entgegenzukommen, anstatt dagegen zu argumentieren. Denn zumeist währe dieser Gedanke nur einige Momente.
„Einige ältere Leute haben uns richtig unterstützt und darauf hingewiesen, wenn etwas nicht stimmt.“, berichten Ines Frank und Stephanie Turzer vom Kunstverein Die Mühle, die seit November an dem Wandbild gearbeitet haben. Die Vivatas hat sich mit einer Spende an den Kunstverein revanchiert.

Eberswalde (MOZ)



 

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